Kunst

 

„Ein Bild ist nicht von vornherein fertig ausgedacht und festgelegt. Während man daran arbeitet, verändert es sich in dem gleichen Maße wie die Gedanken. Und wenn es fertig ist, verändert es sich immer weiter, entsprechend der jeweiligen Gemütsverfassung desjenigen, der es gerade betrachtet...“ (Picasso)

 

 

"Es geht um keine Lehre bei einem Kunstwerk. (…) Ein Bild stellt sich dar als das Unübersichtliche, Unlogische, Unsinnige. Es demonstriert die Zahllosigkeit der Aspekte, es nimmt uns unsere Sicherheit, weil es uns die Meinung und den Namen von einem Ding nimmt. Es zeigt uns das Ding in seiner Vielbedeutigkeit und Unendlichkeit, die eine Meinung und Ansicht nicht aufkommen lassen." (Gerhard Richter)

 

 

Ich möchte hierzu ergänzen:

 

 

Man kann sich auf unterschiedliche Weise (autodidaktisch, akademisch, halb-akademisch) bestimmte Techniken aneignen und sich hier weiterentwickeln. Dies ist hilfreich, um sich mehr Möglichkeiten zur Umsetzung der eigenen Ideen zu schaffen. Die Technik stellt meines Erachtens lediglich ein Mittel zum Zweck dar. Jeder Künstler wählt im Laufe der Zeit ein bestimmtes Medium – eine bestimmte Technik, um seine kreativen Ideen umzusetzen.

 

 

Die verschiedenen Techniken dürfen sich jedoch auch verbinden und ergänzen. Es gibt hier im Grunde keine Grenzlinien.

 

 

Als KünstlerIn lässt man sich immer wieder aufs Neue auf Prozesse ein. Dazu ist es nötig neugierig zu bleiben - und mutig zu sein. All das ist ein beweglicher Prozess. Das Ergebnis eines künstlerischen Prozesses darf meines Erachtens offenbleiben – Kunst und der kreative Prozess ist frei. Die Unfreiheit kommt oftmals erst dann zustande, wenn das Kunstwerk „von außen“ bewertet wird – oder gar abgelehnt wird. Als KünstlerIn darf man sich erlauben, das zu machen, was man will  - unabhängig davon, was andere Leute dazu sagen.

 

 

Meine persönliche Herangehensweise an die Kunst hat sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert. Ich verzichte ganz bewusst darauf, mich auf bestimmte Techniken fest zu legen. Aktuell (2017) befasse ich mich mit Fotografie, intuitive Malerei, Mixed Media-, Assemblage-, Collagen- und Multimedia-Kunst.

 

Ich eignete mir autodidaktisch einige Techniken an, die ich ab und an gut gebrauchen kann. Ich erhalte immer wieder gute Einblicke in verschiedene Kunstformen. Auch hieraus entwickeln sich bei mir immer wieder neue Ideen.

 

 

Kunst ist für mich in erster Linie eine Art Kommunikations- und Interaktionsform. Es finden – im Idealfall – Rückkopplungsprozesse zwischen KünstlerIn und BetrachterIn statt. Die BetrachterInnen haben die Freiheit ein Werk so zu interpretieren, wie sie wollen. Dabei ist es ganz einerlei, welche Absichten der Künstler ursprünglich verfolgt hatte.

 

Wir betrachten Bilder – Bilder, die uns in irgendeiner Weise anziehen betrachten wir länger – an Bildern, die uns nicht anziehen, gehen wir achtlos vorbei – oder werten sie ab und fragen uns: „Was soll das?“. Wir machen uns bei der Bildbetrachtung unsere eigenen Gedanken – etwas „rührt“ sich in uns – wir fühlen uns „angesprochen“ – oder eben nicht. Das Kunstwerk kann also – im Idealfall - ein Verbindungsstück zwischen KünstlerIn und BetrachterIn sein.

  

 

Schwerpunkte | Inspirationen | Interesssensgebiete

  • Schwerpunkte: Fotografie, intuitive Malerei, Mixed Media-, Assemblage-, Collagen- und Multimedia-Kunst
  • Inspirationen: der Mensch, sein Denken, sein Fühlen, seine Wahrnehmung, sein Handeln
  • Interessensgebiete:  Neurobiologie und -physiologie, kognitive Neurowissenschaft, Psychologie, Soziologie, Philosophie

 

Über mich und zu meinen weiteren Tätigkeiten

NEWS

20. - 28.07.2017

Teilnahme an der Leipziger Sommerakademie

 

Projekt: fotografische Dokumentation der Sommerakademie